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ÈVE-MAUD HUBEAUX, MEZZO-SOPRANO

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>> VORSCHAU / 2018/2019

Ève-Maud Hubeaux wurde in Genf geboren. Sie nahm Klavierstunden bei Daniel Spiegelberg und Georgy Popov am Konservatorium von Lausanne und bekam dort im Jahr 2006 ihr Abschlussdiplom. Ab 2001 studierte sie Gesang bei Hiroko Kawamichi am Konservatorium Lausanne, am „Atelier Scénique“ von Christophe Balissat erhielt sie ihre Ausbildung als Opernsängerin. Anschließend war sie jeweils für zwei Spielzeiten der Oper in Lausanne und dem Opernstudio der Opéra national du Rhin (Straßburg und Colmar) verbunden. Wobei sich dieser letzte als wichtiges Sprungbrett für ihre phänomenale Karriere erwiesen hat. Denn, mittlerweile war die mehrfach Preisträgerin Ève-Maud Hubeaux bereits an der Opéra Bastille, am Théâtre des Champs Elysées und an der Opéra Comique, Brüsseler Monnaie und den Opernhäusern von Lyon, Basel, Frankfurt, Straßburg, Lausanne und Montpellier mehrfach zu erleben.

Aktuelles :

Als Krönung ihrer laufenden Spielzeit 2017/18 wird Ève-Maud Hubeaux als "Léonor de Guzman" die Titelpartie aus Donizetti's "La Favorite", ihr Rollen- und Hausdebüt am Gran Teatre del Liceu Barcelona feiern. Vorstellungen am 10., 13. und 24. Juli).

Zu den anderen Höhepunkten der Saison gehören zweiffelos ihr erfolgreiches Debüt als La Princesse Eboli in Don Carlos an der Oper in Lyon (am Pult: Daniele Rustioni/Inszenierung: Christophe Honoré) ; aber ebenso ihre mitwirkung als : Thibault an der neuen Don Carlos Produktion der Bastille unter dem Dirigat von Philippe Jordan und von Kr. Warlikowski inszeniert) ; Scozzone in der wenig bekannte Oper Ascanio von Camille Saint-Saëns am Grand Théâtre de Genève (Live CD-Aufnahme) ; Dame Ragonde in Comte Ory an der Pariser Opéra Comique sowie am königlichen Theater in Versailles (am Pult: Louis Langrée/Inszenierung: Denis Podalydès) ; Baba the Turk in The Rake's Progress in der äußerst gelungenen Inszenierung von Lydia Steier am Theater Basel und schließlich als Armida in Rinaldo mit dem Kammerorchester Basel unter Leitung von Christophe Rousset (Auftritte bei den Haendel-Festspiele Halle, am Théâtre des Champs Elysées sowie in Basel).

>> klicken Sie hier für die Presseschau Don Carlos/Eboli.

Künftige Engagements 2018/2019 :

u.A. ihr Debüt unter Kevin John Edusei bei dem Radio Philharmonischen Orchester Hilversum in La Veille des niederländischen Komponisten Matthijs Vermeulen und ihr Debüt in Mahlers Auferstehungssymphonie, unter Karel Mark Chichon mit dem Orchesta de Las Palmas, sowie in Verdis Requiem im Palais des Beaux Arts, Brüsse unter Eric Delson. Im Rossini-Fach immer sehr wohl fühlend, freut sie sich auf ihrer künftigen Teilnahme an Guillaume Tell (Hedwige)in Interlaken sowie an der Petite Messe solennelle am Capitole de Toulouse. Mit ihrem Rollendebüt als Reine Gertrude in Hamlet (Ambroise Thomas) wird sie am Liceu Barcelona sowie der Deutsche Oper Berlin (Hausdebüt) stehen. Darüber hinaus wird sie im Rahmen einer neuen Tristan und Isolde-Produktion an der Monnaie, erneut als Brangäne zu erleben sein. 2019 wird sie sich mit dem Barockorchester Les Talens lyriques, unter dem Dirigat von Christophe Rousset, an drei hochkarätigen internationalen Produktionen beteiligen. Auch geplant sind ihr Rollendebüt als Isolier in Le Comte Ory und Suzuki in Madama Butterfly.

Durchbruch einer jungen Karriere :

2011/2012 erschien Ève-Maud zum ersten Mal beim Festival in Aix-en-Provence, als La tasse, Maman und la Libellule in L’enfant et les sortilèges es folgte eine Wiedereinladung in 2014: die Rolle der Youngest daughter in Trauernacht – nach Bach-Kantaten (Raphaël Pichon/Katie Mitchell). Mittlerweile gastierte sie in Frankfurt mit Waltraute (Walküre) und in Straßburg mit Folia (Uraufführung, La Nuit de Gutenberg (Philippe Manoury), 3. Dame (Zauberflöte), Mary (Der fliegende Holländer) sowie Polina (Pikovaya Dama). Letzten beiden unter der Leitung von Marko Letonja. Rollendebüts als Bradamante (Alcina) und Hedwige (Guillaume Tell) und Frau Reich (Die lustige Weiber von Windsor) führten sie in die Schweiz, u.A. an der Opera in Lausanne. 2014 debütierte sie unter dem Dirigat von Kazushi Ono an der Oper in Lyon als Mary (Der Fliegende Holländer). Ein Jahr später, gab Ève-Maud Hubeaux im Rahmen der Uraufführung von Penthesilea (Oberpriesterin) des französischen Komponisten Pascal Dusapin, ihr Hausdebüt am Brüsseler Opernhaus La Monnaie.

Des weiteren, sang sie unter Lorenzo Viotti, ihre erste Carmen am Stadtheater Klagenfurt und daraufhin folgten Wiedereinladungen an der Oper in Straßburg : Oberpreisterin (Penthesilea) und der Monnaie Ursule (Béatrice et Bénédict) unter Jérémie Rhorer. Mai 2016 gab sie als Annina in Rosenkavalier, ihr Debüt an der Opéra Bastille (Leitung : Philippe Jordan).

Während der Spielzeit 2016/2017 stand Ève-Maud Hubeaux mit wichtigen neuen Partien wie : Brangäne (Tristan und Isolde) und Andromaca (Ermione/Rossini) an der Oper in Lyon (sowie am Théâtre des Champs Elysées) und mit Brigitta (Die tote Stadt) und La nourrice (Ariane et Barbe-Bleue) am Theater Basel (Hausdebüt). Zum Schluss dieser äußerst gelungenen Spielzeit erschien sie erneut an der Bastille als Margret (Wozzeck).

 

Auftritte in Konzert :

Während des Wagner-Jahres gastierte Ève-Maud Hubeaux mehrmals mit dem Wesendonck-Zyklus beim Orchestre National d’Île de France (Leitung: Enrique Mazzola) und Orchestre symphonique de Mulhouse (Leitung: Patrick Davin). Sie konzertierte u.a. mit dem Turku Philharmonic Orchestra (Glagolitische Messe), Brussels Philharmonic (Matthäus Passion), dem Philharmonischen Orchester Straßburg (Les Nuits d’Eté), mit dem Orchestre de chambre de Genève unter Arie van Beek (Wesendock-Zyklus) und mit dem Choeur Aedes (Petite Messe Solennelle). Zu ihrem Konzert-Repertoire zählen Werke französischer, italienischer und tschechischer Komponisten wie Berlioz (La mort de Cléopâtre), Debussy (Le Martyr de Saint-Sébastien), Chausson (Poème de l'Amour et de la Mer) ... Verdi (Requiem), Rossini (Stabat Mater) ... Dvorak (Requiem und Stabat Mater).

Ihre Discographie umfasst eine Einspielung von Wagners Die Walküre, in der sie die Rolle der Waltraute in einer Produktion der Oper Frankfurt übernahm, sowie Mahlers Das Lied von der Erde unter dem Dirigat von Jean-François Verdier.

Seit 2014 wird Eve-Maud HUBEAUX von der Safran Musikstiftung understützt.
       

Errungenschaften und Preisen

Ève-Maud Hubeaux ist Bachelor "Schweizer Recht" (2007) an der Universität Lausanne und ist Master "Französisches Privatrecht" (2008)  und Master "Recht,  Untersuchung mit Spezialisierung Vertragsrecht" (2009) an der Universität von Savoie-Chambéry.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe :

1. Preis und Preis "des jungsten Teilnehmers" - einstimmig - beim Internationalen Renata Tebaldi Wettbewerb, 2013.

2. Preis und "Kirsten Flagstad Festival Grant" beim internationalen Hans Gabor Belvédère Wettbewerb (Muziektheater Amsterdam, 2013) ;

3. Preis bei dem internationalen Gesangswettbewerb von Toulouse 2012 ;

3. Preis beim Premio Etta Limiti, Opera 2013 (Mailand) ;

"Révélation classique 2012" der französischen Gesellschaft ADAMI gekürt ;

Finalistin der internationalen Bellini-Wettbewerb von Catania ;

Auszeichnung als "Migros-Kulturprozent-Solistin", Überreichung eines Stipendiums und die Aufnahme in die Konzertvermittlung des "Migros-Kulturprozent 2012" ;

"Richard Wagner-Preis" ; überreicht, anlässlich des 66. Internationalen Wettbewerbs in Genf ;

"Prix du Jury" und "Prix France Musique", beim Internationalen Gesangswettbewerb von Arles, Juni 2011 ;

Stipendium für Bayreuth 2011 ; überreicht durch die elsässischen Richard Wagner Stiftung ;

Studien-Stipendium, als Preisträgerin des Gesangswettbewerbs "Migros Kulturprozent 2011" ;

Zwei Sonderpreisen beim Ernst Haefliger Wettbewerb 2010 ;

 

CV-UPDATE : JUNI 2018

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